Aussegnungshalle, Überplanung Mühlenwall und ASC-Kunstrasenplatz waren nur einige Themen der ganztägigen UWG-Haushaltsplanberatungen 2010

2. Februar 2010 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Haushaltsberatung in der Brüningsmühle

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen seitens der UWG Schöppingen Eggerode am Samstag, 30. Januar sind der Bau einer Aussegnungshalle, die Überplanung des innerstädtischen Parkplatzes am Mühlenwall sowie der ASC-Kunstrasenplatz wesentliche Themen gewesen.

Seitens der Verwaltung wurde eine Zusammenstellung über die Kosten für den Bau einer Aussegnungshalle umliegender Gemeinden erarbeitet. Da es sich um eine Investition handelt, die über Gebühren finanziert werden muss, würde sich solch eine Maßnahme auf die Bestattungskosten auswirken. Bei einem geschätzten Finanzvolumen von 400.000 € kämen Mehrkosten von ca. 750 € pro Bestattung auf die Bürger und Bürgerinnen zu. Ein Thema, was in den nächsten Ratssitzungen intensiv zu beraten ist.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Frage nach der langfristigen Überplanung des Parkplatzes am Mühlenwall. Diese wird als dringend erforderlich angesehen, um eine attraktive innerstädtische Parkmöglichkeit auch für Dauerparker zu schaffen. Dazu ist eine ausreichende Beleuchtung und Befestigung notwendig. In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeiten einer Folgenutzung des alten Wohnhauses Brummelte angesprochen, das im letzten Jahr zusammen mit der Parkplatzfläche durch die Gemeinde erworben wurde.

Auch die Schaffung des Park & Ride-Parkplatzes am Berghof soll vorangetrieben werden, um Langzeitparkern, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen wollen, eine attraktive Parkmöglichkeit zu bieten.

Der Antrag des ASC auf Finanzierung eines Kunstrasenplatzes wurde intensiv diskutiert und das Für und Wider gegenüber gestellt. Grundsätzlich wird die UWG eine mittelfristige Anschaffung unterstützen, erwartet aber von den Antragstellern alternative Vorschläge zur Finanzierung. Hierzu wird sich ein kleiner Kreis der UWG mit dem Vorstand des ASC in Verbindung setzen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten. 

In der Mittagszeit stiessen dann Bürgermeister Niehoff und Kämmerer Franzbach hinzu und beantworteten den zahlreichen Teilnehmer alle Fragen zum HH 2010.

Anschließend erfolgte die Erörterung aller weiteren eingegangenen Anträge seitens der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Vereine.  Anträge zur Verbesserung der Beleuchtungssituation, Ausbesserung von Straßen, Gehwegen und Wirtschaftswegen usw. sollen mit in die vorhandene Prioritätenliste aufgenommen werden, mit der Auflage die Priorisierung durch den Bau- bzw. Wegebauausschuss  überarbeiten zu lassen.

Fazit der Klausurtagung ist, dass das Finanzvolumen 2010 wesentlich geringer ist als in den vorangegangenen Jahren und dem entsprechend  der Spielraum für Investitionen deutlich geringer ausfällt.


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