Gemeinde beabsichtigt, gegen den Willen der UWG im Rat, einen zweiten Festplatz auf dem Mühlenwall

8. Juli 2010 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Die Gemeinde Schöppingen beabsichtigt neben dem bereits vorhandenen Festplatz auf der sogenannten Künstlerdorfwiese, einen weiteren Festplatz auf dem Mühlenwall zu errichten.
Daher stellt die UWG Schöppingen-Eggrode den Antrag, es bei einem Festplatz auf der Künstlerdorfwiese zu belassen für die verschiedene Veranstaltungen von Vereinen pp. in der Ortsmitte von Schöppingen.
Die zentrale Lage, die Ausmaße des Platzes, sowie die  Zufahrt- und Fluchtmöglichkeiten in verschiedene Richtungen lassen diesen Platz besonders geeignet erscheinen. Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sind bereits extra für diese Zwecke angelegt worden.
Weiterhin gibt es um den Platz herum keine größere Wohnbebauung, so dass bei Lärmbelästigung ein vertretbar geringer Personenkreis betroffen ist. Im Falle eines Katastropheneinsatzes ist die gleichzeitige Zufahrt der Rettungsfahrzeug von verschiedenen Seiten aus möglich. Wir sind der Meinung, dass nicht jeder Verein seinen eigenen Platz benötigt, zumal für eine Veranstaltung im Jahr. Anzumerken ist noch, dass der Gastwirt des “Peanuts” schon im letzten Jahr auch aus Sicherheitsgründen das Partyzelt zum Karneval nicht mehr auf dem Mühlenwall hat aufstellen lassen.
Damit ergäbe sich die Möglichkeit einer Neuplanung „Mühlenwall“, nicht nur als “geschotterter Platz” mit möglichst vielen Parkplätzen, sondern als Platz mit Parkcharakter für die Bürgerinnen und Bürger von Schöppingen und Besucher, die unseren Ort aufsuchen. Hier bietet sich eine weitere Möglichkeit neben der abgeschlossen Verschönerung des Ortskernes im Zuge der Baumassnahmen “Ortsduchfahrt”, an exponierter Stelle die Attraktivität von Schöppingen weiter zu erhöhen.
Unser Vorschlag, die bisherige Planung noch einmal zu überdenken, inklusive einer Kostenberechnung, wurde in der letzten RS von der Mehrheit im Rat vertretener Parteien inkl. Bürgermeister abgewiesen.
Die UWG ist der Meinung, dass so eine Gelegenheit zur Neugestaltung für Jahrzehnte verloren ist, wenn nicht jetzt damit begonnen wird. Wenn es mit Sicht auf die Kosten sein muss, auch in kleineren Schritten.  
Bei der Neuplanung durch das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro, sollten neben Vertretern des Rates unbedingt auch Vertreter des „Heimatvereins“, der „Initiative“ und der Jugend eingebunden werden. Die letzte Gruppe hat bei der Präsentation ihres “Jugend-Stadtplanes” im Künstlerdorf deutlich geäussert, dass sie sich bei der Neuplanung des “Stadtparks” ausgegrenzt sahen.

Hier der Antrag der UWG zur Ratssitzung am 12.07.2010 als PDF


1 Kommentar »

  1. Ich schliesse mich der Meinung der UWG an.

    Kommentar by Stefan Roters — 28. September 2010 @ 20:49

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