UWG stellt Antrag zu einer Bedarfsabfrage “Offenen Ganztagsschule in der Ferienzeit”

1. Dezember 2011 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Die Betreuung der Kinder in Schöppingen ist auf einem guten Weg. Die Kindergärten sind gut ausgebaut und eingerichtet. Die Betreuung erfolgt von engagierten Kräften auf hohem Niveau und die Betreuungszeiten sind passend. Auch die Betreuung der Kinder in den Ferien ist durch eine Koordinierung unter den Kindergärten gelöst.

Doch wie sieht es im Schulalltag aus?

Die offene Ganztagsschule leistet hier hervorragende Arbeit mit einem sehr aktiven Team. Es wird eine gute Hausaufgabenbetreuung angeboten und viele Projekte werden immer wieder neu kreiert und durchgeführt. Die Kinder und Eltern sind dankbar für dieses Angebot. Jedoch ist das System nicht rund, auch weil die personellen Kapazitäten absolut ausgelastet sind. Anders als in den Kindergärten gibt es hier keine Lösung für die Ferienzeiten. Bei ca. 60 Arbeitstagen in Ferienzeiten  im Jahr bringt auch der Hinweis auf verschiedene Ferienmaßnahmen im Sommer nichts. Damit ist niemandem wirklich geholfen.

Besonders Alleinerziehende haben ein großes Problem mit der Organisation der Unterbringung ihrer Kinder in den Ferien. Die früher übliche Großfamilie existiert kaum noch. Viele sind tatsächlich absolut auf sich Allein gestellt. Wie soll man da 60 Arbeitstage organisieren bei ca. 25 Arbeitstagen Jahresurlaub? Um es diesen Eltern zu ermöglichen, überhaupt einer geregelten Vollbeschäftigung nachzugehen, brauchen wir eine erweiterte Betreuung der Schulkinder bis zur Klasse 4 und eigentlich darüber hinaus bis zur Klasse 6 auch in den Ferien. Wenn wir von den Eltern verlangen möglichst eigenständig und ohne kommunale bzw. staatliche Dauerunterstützung ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, müssen wir für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. Auch in Bezug auf drohende Altersarmut ist eine möglichst Vollbeschäftigung nötig. Es ist vor Altersarmut nur geschützt wer im Regelfall mindestens 30 Wochenstunden arbeitet. (weiterlesen …)


Haushaltsrede der UWG zum Haushalt 2010

23. Februar 2010 - Filed under: Aktuelles,Ratsarbeit sleuermann

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nach Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements in 2009 ist es der Gemeinde mit der 1. Fortschreibung wieder gelungen, einen gut gegliederten, verständlichen „Haushaltsplan 2010“ zeitnah vorzulegen.

Darüber hinaus haben Bürgermeister und Kämmerer während der UWG HH Klausur alle Fragen beantwortet und die eine oder andere Anregung aus unserer Runde mitgenommen.

Im Namen der UWG möchte ich mich beim Bürgermeister und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Schöppingen für die Leistungen in 2009 bedanken.

Das die Personalausgaben der Gemeinde weiterhin unter denen vergleichbarer Kommunen liegen ist erfreulich und nur durch eine hohe Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Engagement zu erreichen.

Dank auch an alle Ratsmitglieder alt und neu für die gute Zusammenarbeit in 2009, die mit dem tragischen Tod von Kevin und der dadurch entfachten Diskussion zur ZUE auf eine harte Probe gestellt wurde. (weiterlesen …)


Aussegnungshalle, Überplanung Mühlenwall und ASC-Kunstrasenplatz waren nur einige Themen der ganztägigen UWG-Haushaltsplanberatungen 2010

2. Februar 2010 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Haushaltsberatung in der Brüningsmühle

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen seitens der UWG Schöppingen Eggerode am Samstag, 30. Januar sind der Bau einer Aussegnungshalle, die Überplanung des innerstädtischen Parkplatzes am Mühlenwall sowie der ASC-Kunstrasenplatz wesentliche Themen gewesen.

Seitens der Verwaltung wurde eine Zusammenstellung über die Kosten für den Bau einer Aussegnungshalle umliegender Gemeinden erarbeitet. Da es sich um eine Investition handelt, die über Gebühren finanziert werden muss, würde sich solch eine Maßnahme auf die Bestattungskosten auswirken. Bei einem geschätzten Finanzvolumen von 400.000 € kämen Mehrkosten von ca. 750 € pro Bestattung auf die Bürger und Bürgerinnen zu. Ein Thema, was in den nächsten Ratssitzungen intensiv zu beraten ist.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Frage nach der langfristigen Überplanung des Parkplatzes am Mühlenwall. Diese wird als dringend erforderlich angesehen, um eine attraktive innerstädtische Parkmöglichkeit auch für Dauerparker zu schaffen. Dazu ist eine ausreichende Beleuchtung und Befestigung notwendig. In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeiten einer Folgenutzung des alten Wohnhauses Brummelte angesprochen, das im letzten Jahr zusammen mit der Parkplatzfläche durch die Gemeinde erworben wurde.

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UWG stellt eine Reihe von Anträgen für die Ratssitzung am 07.12.

29. November 2009 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Zwar hat die Ratssitzung am 07.12. nur ein großes Thema, nämlich die Einbringung des Haushaltes 2010, dennoch möchte die UWG frühzeitig eine Reihe von Anträgen auf den Weg bringe. In ihrer letzten Fraktionssitzung wurde von den Teilnehmer eine Vielzahl von Punkten besprochen, die teilweise aus der Bürgerschaft an die UWG herangetragen wurden. Diese wurden diskutiert und einige wurden bereits als Antrag formuliert und für die Sitzung am 07.12. an die Gemeinde weitergeleitet. Im wesentlichen sind dies Verbesserung von Gehwegen, Hinweisschilder Künstlerdorf, Überplanung Mühlenwall, Ergänzungen zur Ortsdurchfahrt, Werbung für Schöppingen durch Installation Webcam, Sperrung der Wirtschaftswege Schöppinger Berg für den Durchgangsverkehr, Asphaltierung des durch den Haverbecker Schützenverein in Eigenleistung erstellten Radweges, Verbesserung der räumlichen Situation der Pfarrbücherei in Schöppingen.
Der bereits am 05.11. gestellte Antrag zur Rückverlegung der Buslinien, wird ja bereits wie in der WN berichtet ende des Monats umgesetzt.

Hier finden Sie die Anträge an die Gemeinde als PDF hinterlegt.

Antrag Pfarrbücherei 23-11-2009

Anträge der UWG-Fraktion 23-11-2009


Vorerst keine Schließung

19. September 2009 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann
WN Pressefoto

WN Pressefoto

Die intern vereinbarte Marschrichtung des Gemeinderats war vor der Sondersitzung am Montagabend eindeutig. Nach der tödlichen Messerattacke eines Bewohners der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber auf einen 18-jährigen Schöppinger müsse diese geschlossen werden. 17 Jahre habe die Gemeinde ihre Verantwortung gegenüber dem Land erfüllt, jetzt seien andere Kommunen in der Pflicht, hatte Bürgermeister Josef Niehoff argumentiert und mit dieser Ansicht die Zustimmung aller Fraktionen erhalten. Indes, nach der mehr als dreistündigen, nichtöffentlichen Sitzung des Kommunalparlaments mit dem Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel sowie Vertretern von Polizei, Ordnungsbehörden und Schulen steht fest: Die Unterkunft, eine von zwei Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes, wird nicht geschlossen – vorerst zumindest. (weiterlesen …)


„Tiefe ernste Diskussion“ geführt

19. September 2009 - Filed under: Aktuelles,Pressespiegel,Ratsarbeit sleuermann

Mehr als drei Stunden tagten die Schöppinger Ratsmitglieder, Arnsbergs Regierungspräsident Helmut Diegel, Polizeibeamte, Verwaltungsfachleute und Schulleiter hinter verschlossene Türen, unterbrachen um kurz nach 20 Uhr die Sondersitzung sogar für Fraktionsberatungen. Am Ende nahm Diegel – die Arnsberger Bezirksregierung ist für die Unterbringungseinrichtungen für Asylbewerber im Land zuständig – einen ganzen Maßnahmenkatalog mit nach Hause, den es abzuarbeiten gilt.

So soll in der Unterkunft eine Hotline eingerichtet werden, an der Schöppinger Bürger ihre Sorgen, Ängste und Nöte artikulieren können, außerdem wird – erstmals noch in diesem Monat – eine Sprechstunde in der Gemeindeverwaltung angeboten, die künftig monatlich stattfinden soll. Durch bauliche Maßnahmen soll der Eingangsbereich der Einrichtung so gestaltet werden, dass intensivere Kontrollen möglich werden. Verstärkt werden soll in diesem Zusammenhang auch das Personal und ein uniformierter Wachdienst wird in der Einrichtung den Dienst aufnehmen. (weiterlesen …)