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Die intern vereinbarte Marschrichtung des Gemeinderats war vor der Sondersitzung am Montagabend eindeutig. Nach der tödlichen Messerattacke eines Bewohners der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber auf einen 18-jährigen Schöppinger müsse diese geschlossen werden. 17 Jahre habe die Gemeinde ihre Verantwortung gegenüber dem Land erfüllt, jetzt seien andere Kommunen in der Pflicht, hatte Bürgermeister Josef Niehoff argumentiert und mit dieser Ansicht die Zustimmung aller Fraktionen erhalten. Indes, nach der mehr als dreistündigen, nichtöffentlichen Sitzung des Kommunalparlaments mit dem Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel sowie Vertretern von Polizei, Ordnungsbehörden und Schulen steht fest: Die Unterkunft, eine von zwei Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes, wird nicht geschlossen – vorerst zumindest. (weiterlesen …)


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